Kriterium: 100% heimnetzwerkfähig

TV, Telefon, Internet über EIN Heimnetzwerk

Vor Kurzem brauchte es für Telefon, Fernseher und Computer im Haus eine eigene Leitung mit speziellen Anschlussdosen, vom Telefonanschluss mit Kupferkabel zu den Telefondosen, Koaxialkabel zu den Fernsehanschlüssen und Ethernetkabel vom Router oder Modem zu den Dosen mit RJ-45-Anschlüssen für den PC.

Immerhin konnte Wireless (DECT beim Telefon, WLAN für PC, Smart Phone und Tablets) diese Kabelabhängigkeit etwas reduzieren, zum Preis von mehr Elektrosmog und Störanfälligkeit.

Mit einem modernen Internetanschluss können nun alle Dienste - Fernsehen, Internet, Telefon – theoretisch über ein einziges Heimnetzwerk verteilt werden. Netzwerkkabel ersetzen die Telefon- und Antennenkabel in die verschiedenen Räume gänzlich.

Um die modernen Dienste über den Internetanschluss nutzen zu können, müssen die Geräte im Haus netzwerkfähig werden. Der Fernseher wird über die TV-Box (Set-Top-Box) des Anbieters netzwerkfähig, die analogen Telefongeräte - ob alt oder neu – mittels kleinen Zusatzboxen (Analog Telephone Adapter - ATA-Boxen), sofern man sie nicht gleich mit modernen VoIP (Voice over IP)-Telefongeräten ablöst.

In der Praxis funktioniert dieses Verteilen der Dienste über ein einziges Heimnetz jedoch noch nicht mit allen Dienstanbietern, denn die Signale von Telefon, Internet und Fernsehen stehen nicht unbedingt gleichzeitig über jeden Ausgang von deren Endgerät – dem „Router“ – zur Verfügung.

Swisscom - heimnetzwerkfähigmhs@internet - heimnetzwerkfähig

Moderne Provider unterstützen das Verteilen der Services im Heimnetzwerk mit einer entsprechendend vorbereiteten Router-Konfiguration. Von jeder Netzwerksteckdose kann von jedem Raum aus HD-Fernsehen in bester Qualität genossen, mit Internet mit Höchstgeschwindigkeit gesurft und kostengünstig telefoniert werden - auch über ein weitverzweigtes Netzwerk mit Switches.

Mit modernen Diensten macht es erst richtig Sinn, das Netzwerk zuhause auf- und auszubauen. Und das geht ganz einfach. Es braucht weder neue Rohre noch Bauarbeiten.

Führt man das Netzwerk im Haus statt wie bisher mit Kupfer elektrisch neu optisch mit dünnen, flexiblen Plastikfaserkabeln (POF Plastic Optical Fibre), wird die Nachrüstung eines Heimnetzwerks überall im Haus wesentlich erleichtert. Für das Verlegen der nichtleitenden Plastikfasern kann selbst der freie Platz in den bestehenden Rohren der Elektroinstallation genutzt werden - so kommt das Netzwerk in jedem Haus in jeden Raum, vom Keller bis unters Dach. Dazu kommt, dass auf die alten Kupfer- und Koax-Kabel verzichtet werden kann. Das schafft zusätzlich Platz für Netzwerkkabel.

Wenn ein Heimnetzwerk vorhanden ist, ist es zentral, dass die Lösung vom Provider heimnetzwerkfähigkeit ist. Die Heimnetzwerkfähigkeit wird so zum wichtigen Kriterium bei der Wahl des Service Providers.